iPad 2 Betrug: Inhalt durch Knetmasse ersetzt
In Kanada soll es laut PCGames passiert sein, dass Betrüger ihre regulär erworbenen iPad 2 daheim öffneten, das Technikwunder herausholten und den Inhalt mit der richtigen Masse Knete auffüllten, sodass die Packung nach einer Versiegelung wieder zurückgegeben wurde. Dementsprechende Überraschungen gab es bei den späteren Käufern.
Mehrere Elektronikmärkte wurden in Kanada durch einen sehr perfiden Trick um Ihre Ware geprellt. So haben bisher unbekannte Trickdiebe, den Inhalt der Verpackung des iPads nachträglich mit Knete gefüllt, und diese dann als ungeöffnete Ware dem Handel zurückgegeben, sodass der Betrug frühestens auffiel, nachdem die Verpackungen von anderen Kunden geöffnet wurden.
Publik wurde diese Angelegenheit allerdings erst, als der TV-Sender CTV einen Bericht darüber ausstrahlte. Mittlerweile sind über zehn Fälle bekannt, wie der Videobeschreibung des Nachrichtenschnitts zu entnehmen ist, wenngleich niemand weiß, wie viel Kinderspielzeug noch in den Regalen schlummert.
Ein Kunde, Mark Sandhu, erzählt was ihm widerfahren ist; er hatte das iPad als Geschenk für seiner Frau zu Weihnachten gekauft, und reklamierte die Ware dann selbstverständlich. Doch der Filialleiter einer Elektronikmarktkette, bezichtigte wider Erwarten den ehrlichen Kunden als Betrüger und verweigerte die Rückerstattung. Erst als der Fernsehbericht kam, glaubte man dem unschuldigen Weihnachtskäufer, und gab die 695 Dollar samt Entschuldigung heraus. Ansonsten habe die Rücknahme, bei allen Opfern reibungslos funktioniert.
Die Ermittlungen gegen die Trickbetrüger laufen bereits, und auch Apple soll sich – wenig verwunderlich – in dieser Angelegenheit involviert haben. Doch bis man die Diebe tatsächlich gefasst hat, sollte das denn überhaupt noch möglich sein, hilft es in Kanada bis auf Weiteres nur, die Verpackung direkt im Laden noch zu öffnen, und darauf zu hoffen, dass sich dieser Betrug weder regional noch auf andere Produkte ausweitet.
Über den Autor dieses Artikel
Cenk studiert Wirtschaftswissenschaften und schreibt seit Dezember 2011 für Apfelnews. Außerdem engagiert er sich außeruniversitär in der Studentenorganisationn SIFE und schrieb bereits ein Buch über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre... In seiner Freizeit macht er es sich gern gemütlich, und beobachtet die Apple-Produkte dabei, wie sie sein Leben vereinfachen.








Leserkommentare
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Das ist mal eine böse Überraschung. Ich wäre verdammt sauer. Glück gehabt, dass sich das Fernsehen eingemischt hat. Geld weg, iPad weg… und das über Weinachten.
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Da gab es aber lange Gesichter bei der Bescherung. Was sich diese Betrüger immer wieder einfallen lassen ist unglaublich.
Mich interessiert wie die rechtliche Lage ist wenn man hierzulande auf so einen Betrug hereinfällt. Es steht ja Aussage gegen Aussage.
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Eine ganz fiese Masche. Aber das zurückgeben von Artikeln wird leider immer wieder von dubiosen Figuren die man landläufig Kunde nennt für Betrügereien ausgenutzt. Das hier geschilderte Beispiel ist nur ein krasser Auswuchs dieser Unsitte. Andere bringen benutzte Kleider/Anzüge zum Klamottenladen zurück weil sie angeblich nicht passen, und andere reklamieren ein “frisch” gekauftes Leuchtmittel als Defekt und wenn man dann genau reinschaut sind es die alten Glühlampen die halt kaputt waren und ersetzt werden mussten. Frechheit siegt, und am Ende zahlen alle anderen ehrlichen Kunden für diese Betrüger.
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Ich frag mich wie die, die Packung aufgemacht und wieder RICHTIG zugemacht haben. Mit Folie etc.
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Talent . :) Und wie überprüft man ob die kunden die das Ipad reklamieren keine Betrüger sind , wird bestimmt sehr schwer sein .
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auf so eine idee muss man erstmal kommen…aber is schon echt mies !
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Oh mein sarkasmus kommentar ist weg, schade
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ab ins Gefängnis :D
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