iPad rettet zwei Familien das Weihnachtsfest


Weihnachten ist ein Fest der Besinnung und Liebe. Es ist aber auch ein Fest, bei dem sich jedes Jahr Geschenke von erheblichem Wert unter dem Weihnachtsbaum ansammeln. Die Gelegenheit wollte sich ein Dieb im südkalifornischen Westlake Village nicht entgehen lassen und brach in der Nacht auf den 25. Dezember – die Amerikaner feiern Weihnachten am Morgen des 25. – in das Haus einer Familie ein, wo er Weihnachtsgeschenke entwendete. Dass das Weihnachtsfest deswegen nicht ins Wasser fiel, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass sich unter den Geschenken ein iPad 2 befand.

Wie LA Weekly berichtete, wachte der Hausbesitzer gegen 3:30 Uhr auf, weil er im Haus Geräusche hörte. Unglücklicherweise handelte es sich dabei nicht um den Weihnachtsmann, sondern um einen Einbrecher. Der Hausbesitzer verfolgte den Eindringling über mehrere Grundstücke, konnte ihn jedoch nicht einholen. Der Dieb entkam mit mehreren Weihnachtsgeschenken, darunter auch ein bereits aktiviertes iPad 2.

Die sofort alarmierte Polizei konnte den Eindringling ebenfalls nicht finden und zog unvollrichteter Dinge von dannen. Einige Stunden später ging jedoch auf der Polizeiwache ein Anruf ein. Der Hausbesitzer hatte sich anscheinend an die Möglichkeit erinnert, den Aufenthaltsort des iPads zu bestimmen und hatte entdeckt, dass sich das Gerät nur wenige Türen weiter befand.

Durch diese Meldung gelang es der Polizei, den Dieb zu verhaften. Nicht nur, dass die gestohlenen Geschenke zurückgegeben werden konnten, es stellte sich heraus, dass derselbe Täter auch für den Diebstahl von Weihnachtsgeschenken in einem anderen Haus einige Tage zuvor verantwortlich war. Unter den dabei gestohlenen Gegenständen befanden sich 2 Flatscreens, ein Laptop und mehr als 40 Geschenke für Kinder. Alles konnte in der Wohnung des Täters sichergestellt und zurückgegeben werden. So gab es also zwei bestohlene Familien, die ihre Geschenke noch rechtzeitig zurückerhielten, um sie noch am richtigen Tag zu verschenken. Der Polizeibericht zitiert die Reaktion: “You saved Christmas”.

Eine schöne Geschichte, wie wir finden. Und der Beweis, dass die Ortungsfunktion der iDevices nicht nur in der Theorie nützlich ist.



Über den Autor dieses Artikel

Alex schreibt seit Dezember 2011 für apfelnews.eu. Neben seinem Studium beschäftigt er sich in seiner Freizeit mit den Themen Mac, iPhone und iPad.

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Leserkommentare
Das meinen Leser zu diesem Artikel

  1. Trykreen
    29.12.2011, 08:38 Uhr

    Na da ist mal eine Story !
    Aber zum Glück bietet Apple eine hauseigene Ortungsfunktion für die meisten Geräte an. Wenn man z.B. sein Iphone verlieret, kann man bequem von Zuhause nachschauen wo es sich gerade befindet .

    TOP !!

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  2. Pete
    29.12.2011, 08:57 Uhr

    Darum geht es doch!

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  3. Simonip4
    29.12.2011, 09:04 Uhr

    War erst skeptisch mit der Story, weil das iPad schon aktiviert war.
    Aber eigentlich logisch, wer schenkt schon seinem Kind ein unaktiviertes iPad.

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  4. Zafira-Mac
    29.12.2011, 09:46 Uhr

    Dumm gelaufen für den Dieb! Zum Glück aber auch! Die Funktion sein iPhone/iPad zu finden hat sich in diesem Fall mehr als bezahlt gemacht.

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  5. Jens
    29.12.2011, 10:13 Uhr

    Ein Kumpel von mir ortet seit Tagen sein vermisstes MacBook mitten in Berlin. Die Polizei kann aber nichts machen da kein Durchsuchungsbefehl vorliegt. Auch überträgt “find my Mac” nicht die IP Adresse des Rechners um die Suchen in 3 Häuserblocks einzugrenzen. Soviel dazu aus dem deutschen Behördenstaat

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  6. iLocke
    29.12.2011, 11:06 Uhr

    gott war der kerl dumm, sofern er wusste das es ein ipad ist :D das doch mittlerweile jedem bekannt oder nicht? :D tztztz…

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  7. BlueFalcon
    29.12.2011, 12:58 Uhr

    Also wirklich gut gelaufen, nur eben für den Dieb nicht. Der wird sicher künftig um Apple-Produkte einen Bogen machen. *lach

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  8. Timeeeee
    29.12.2011, 15:14 Uhr

    @Jens:
    Dann nimm mal:
    Ein Einbrecher lebt in deiner Nähe. Wegen ihm müssen also mehrere unschuldige Leute & Häuser durchsucht werden. Ist das fair, obwohl sie nichts mit dem Einbrecher zu tun haben?
    Dieser Einbrecher hatte vielleicht keine nahen Nachbarn oder es gab dann bereits einen sehr starken Verdacht, wer es vermutlich ist, und so ein lapidarer Verdacht reicht im amerikanischem Rechtssystem schon aus.
    Ist dann deshalb das amirakinische Rechtsystem besser?

    Kurz geschrieben: Vor dem Lästern sollte man die Ortungsgenauigkeit mit der Bevölkerungsdichte vergleichen.

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  9. smacktking
    29.12.2011, 23:25 Uhr

    Zum Glück war das iPad aktiviert.. Wie kann man eigentlich sein iDevice orten? Mit “Find my iPad” oder wie ?

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