Jobs in allen Ehren


Wie das ungarische IT-Unternehmen Graphisoft kürzlich in einer Pressemitteilung (engl.) verlauten lies, wurde dem Gründer und ehemaligen CEO von Apple, im hauseigenen Park eine Statue aus Bronze gewidmet. Sie zeigt Steve Jobs in einer seiner prägnantesten Haltungen bei seinen unzähligen Produktvorstellungen.

Diese Figur sei die erste Jobs zu Ehren errichtete Statue auf der Welt, so der Graphisofts Geschäftsführer, Gabor Bojar. Die Figur steht nahe dem Haupteingang und befindet sich im Firmenpark des Hauptsitzes in Budapest. Man bedanke sich bei Steve dafür, dass er der Firma in den Anfangstagen auf die Beine geholfen hat, und damit maßgeblich an dem heutigen Erfolg beteiligt ist.

Die Geschäftsbeziehungen zwischen Apple und Graphisoft, ließen sich bis in die 1980er zurückverfolgen, so die Meldung. Während der CeBit 1984 sei Jobs auf ArchiCad, deren erste Software, aufmerksam geworden und bot Unterstützung an.

So zitiert man den CEO:

“Apples Unterstüzung beinhaltete Bargeld und Computer, zu einer Zeit, als Graphisoft [noch] eine kleine Firma, mit begrenzten Ressourcen war, [und das] trotz wirtschaftlicher und politischer Begrenzungen des, damals noch, kommunistischen Ungarn. [...] Mit Bedacht auf Vortrefflichkeit in jedem Detail, verkörpert die Umgebung des Graphisoft Parks Steve Jobs Wesensart. Ich könnte mir keinen besseren Platz vorstellen, um diesem Mann und seinem Vermächtnis zu gedenken. ”

Tatsächlich scheint sich auch Erno Toth, der Künstler hinter dieser Figur, recht viel Mühe im Detail gegeben zu haben. So zeigt die Abbildung Jobs wie man ihn kennt, in Rollkragenpullover und Jeans, während er gerade die Bühne entlang läuft, mit einem iPod oder iPhone in der Hand. Auch ohne Gesicht, würde vermutlich jeder die abgebildete Person erkennen. So ist es doch schön zu wissen, dass auch große Unternehmen dem nunmehr verstorbenen Industriemagnaten noch aufrichtigen Dank für die vergangenen Tage zollen. Er lebt eben doch weiter.

 



Über den Autor dieses Artikel

Cenk studiert Wirtschaftswissenschaften und schreibt seit Dezember 2011 für Apfelnews. Außerdem engagiert er sich außeruniversitär in der Studentenorganisationn SIFE und schrieb bereits ein Buch über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre... In seiner Freizeit macht er es sich gern gemütlich, und beobachtet die Apple-Produkte dabei, wie sie sein Leben vereinfachen.

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Leserkommentare
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  1. Marcosinus
    22.12.2011, 06:58 Uhr

    Ich würde Jobs nicht erkennen. Das Gesicht ist sehr schlecht getroffen. Auch die Haltung finde ich nicht prägnant. In meinen Augen eine sehr nichtssagende Statue – hätte man besser machen können.

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  2. BlueFalcon
    22.12.2011, 08:11 Uhr

    Ja, Aber das nennt man wohl künstlerische Freiheit. Jedenfalls ist es bemerkenswert das ein Unternehmen den verstorbenen CEO eines anderen Unternehmens mit einer Statue auf den Firmengelände ehrt.

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  3. stkismo
    22.12.2011, 09:05 Uhr

    Ich finde es Schade das es andere Früher hinbekommen als die eigene Firma

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  4. Zafira-Mac
    22.12.2011, 12:21 Uhr

    Das zeigt den wahren Stellenwert von Steve Jobs! Allerdings finde ich es auch bemerkenswert das Apple bisher weder einen Gedenkstein noch eine solche Statue aufgestellt hat. Zumindest ist das bisher nicht bekannt.

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  5. iLocke
    23.12.2011, 00:31 Uhr

    Man hätte ihn besser treffen können das stimmt wohl aber ich finde es eine sehr große geste des unternehmens und da sieht man mal was steve jobs für viele war…

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