App-Entwickler dürfen zukünftig UDID nicht mehr nutzen


In den vergangenen Monaten haben so genannte “Schnüffel-Apps” für reichlich Aufregung gesorgt. Verschiedene Apps sollen dauerhaft Daten gesammelt haben, der gebotene Datenschutz teilweise nicht gewahrt worden sein. Apple gelobte Besserung. Der jüngste Schritt in Richtung mehr Datenschutz ist wohl eine neue Restriktion, nach der App-Entwickler zukünftig die UDID eine Mobiltelefons, bzw. iPhones nicht mehr zur Identifizierung des Usern nutzen dürften.

Ab der Einführung von iOS 5 soll diese neue Restriktion ihre Gültigkeit haben. Während die Einen diesen Schritt in Richtung mehr Datenschutz loben, wird er von so manch einem Entwickler auch kritisiert, bzw. als blinder Aktionsmus gesehen.

Wie dem auch sei, zukünftig müssen App-Entwickler laut techcrunch.com wohl oder übel auf andere Wege setzen um ihre App-User eindeutig zu identifizieren. Apple selbst rät den Softwareentwicklern zur Verwendung einer eigenen ID. Auch ist davon die Rede, dass man User zukünftig über die iCloud identifizieren könnte statt über die UDID des iPhones oder eines anderen iOS-Gerätes. So würde man zumindest verhindern können, das Standortdaten gespeichert werden und beispielsweise mit Facebook-Accounts oder direkt mit bestimmten Endgeräten verknüpft werden können.

Alles in allem hat auch diese Entscheidung für den Datenschutz sein Für und Wider. Einerseits kann es nicht mehr so leicht zu Datenskandalen kommen, wie wir sie vor ein paar Monaten hatten. Auf der anderen Seite legt man hier den Entwicklern auch wieder den einen oder anderen Stein in den Weg.



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Leserkommentare
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  1. iLocke
    22.08.2011, 17:39 Uhr

    bin ich mal gespannt was das wird in in meinen augen bekommen sie das nie hundert prozentig dich was datenschutz angeht aber immerhin mal ein schritt voran :D

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  2. BangMan
    22.08.2011, 18:08 Uhr

    Ja gut, den Stein werden sie dann überwinden müssen. Nichts geht über die Sicherheit unserer Daten. Wer da widerspricht ist leichtsinnig. Es ist ja nicht so das es jetzt unmöglich ist für die Entwickler Apps zu programmieren. Evtl. ein wenig schwieriger, aber das muss man einsehen!

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  3. 22.08.2011, 20:14 Uhr

    Da bin ich mal echt gespannt!

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  4. Stefan
    22.08.2011, 23:00 Uhr

    Das Bild mit dem @ und dem Schloss kann man auch ironisch verstehen. ;-)

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  5. DUKE
    23.08.2011, 02:39 Uhr

    ein erster schritt aber ob man das bei über 400.000 apps kontrollieren kann ist eine andere Sache

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  6. Niskon
    23.08.2011, 05:33 Uhr

    Mal ganz ehrlich, es gibt so viele Apps, wie soll man den das durchsetzen? Naja, wird sich da bei uns den “Usern” groß was verändern oder überhaupt?

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  7. treboR
    23.08.2011, 09:53 Uhr

    Das wird schon durchzusetzen sein, apple kontrolliert den store also können sie das auch… mal schaun was es für uns bringt…

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  8. DoDoSt
    25.09.2011, 22:50 Uhr

    ein erster schritt aber ob man das bei über 400.000 apps kontrollieren kann ist eine andere Sache. Das ist doch nicht durchsetzbar ;D

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