iPhone: Sicherheitsprobleme durch Apps?
Lookout, ein Unternehmen für mobile Sicherheit, hat während der Sicherheitskonferenz Black Hat die Ergebnisse einer Analyse von 100 000 Apps für das iPhone und Android-basiernden Smartphone-Geräten vorgestellt.
“App-Genom” nennt sich das Projekt, bei dem bereits insgesamt 300 000 Apps erfasst und davon 100 00 genauestens untersucht wurden. Folgendes Ergebnis brachten die bisherigen Untersuchungen zutage:
- 30 Prozent aller Apps, sowohl für das iPhone als auch für Android-Handys haben Zugriff auf ortsbezogene Daten der User.
-14 Prozent der Applikationen haben beim iPhone Zugriff auf persönliche Kontakte, nur 8 Prozent bei Android
bei einem Viertel aller iPhone-Anwendungen ist außerdem Programmcode von Drittanbietern enthalten, welcher Aufschluss über das Nutzungsverhalten der Anwender geben und somit Werbediensten von Vorteil sein kann. Bei der Google-Plattform betrifft das sogar die Hälfte aller Programme.
Einen gravierenden Fall konnten die Sicherheitsexperten von Lookout bei dem Android-Market ausmachen. So sammelt die App Jackeey Wallpaper vertrauliche Daten wie die Nummer der SIM-Karte und schickt sie an einen Server in China.
Über den Autor dieses Artikel
Dies ist ein Beitrag von Guido Bluemlein. Er ist seit dem 19. Dezember 2009 ein Redakteur von apfelnews.eu und schreibt Nebenberuflich Artikel für unsere Mac / iPhone Infoseite. Twitter: @guidobluemlein






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