Der weltgrößten Software-Konzern Microsoft bereitet die Wirtschaftskrise wohl mehr zu schaffen als erwartet. Der Gewinn des Software-Riesen brach im letzten Geschäftsquartal um fast 30 Prozent ein. Als Grund wurde die Flaute auf dem weltweiten PC- und Server-Markt angegeben. Vor allem die Windows-Sparte brach massiv ein.
Der Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,1 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar (2,1 Mrd. Euro). Im vierten Geschäftsquartal (April bis Juni) fiel der Umsatz um 17 Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar (9,1 Mrd. Euro). Diese Zahlen gab das Unternehmen gestern nach US-Börsenschluss in Redmond (dem Sitz des Unternehmens) bekannt.
Microsoft verzeichnete zum ersten Mal seit seinem Bestehen, einen sinkenden Jahresumsatz im Bereich des Windows-Betriebssystems. Dieser ist der wichtigsten Geschäftszweig des Unternehmens und wurde mit 13% Minus angegeben.
Wenn man da im Gegenzug die aktuellen Zahlen von Apple anschaut, dürften die Macher aus Redmond wohl mehr wie frustriert sein. Da helfen wohl auch keine Werbevideos á la Laptop Hunters.
Ob da das angekündigte Windows 7 dem Konzern wieder nach vorne bringt, bleibt abzuwarten.
Hier die aktuelle Pressemitteilung.
Holger Dankelmann ist seit den Anfängen von apfelnews mit dabei. Wie er selber sagt, hat ihn das junge und frische Konzept von apfelnews gereizt, sich hier einzusetzen.
Leserkommentare Das meinen Leser zu diesem Artikel
Man kann da nicht mehr sagen als: selbst schuld!
Wo andere sich stetig, auch nach aussen wirkend, weiterentwickeln und immer mehr auf den Kundenwunsch eingehen und einfach sich mit der Zeit mitbewegen, bleibt Microsoft stur stehen.
Man sehe sich mal abgesehen von der Prestige eines Apple-Produkts dessen nutzen an und noch dazu das Design. Wo Microsoft statische Programme auf den Markt bringt welche dann meistens auch noch mit Fehlern bestückt ist, besitzt hier Apple schon mehr Pepp.
Natürlich entwickelt sich auch Linux als Betriebsystem sehr nett weiter, siehe Ubuntu.
Ich glaube das einfach immer mehr Leute auf den Zug der anderen aufspringen werden weil sie es leid sind andauernd mit Fehlern behafteter Software arbeiten zu müssen und dann noch alle heiligen Zeiten mal eine aktualisierung defekter Software bekommen. Und sich auf den Lorbeeren von Windows vor 10 Jahren (à la: wir sind überall vertreten, alle warten auf uns) bis jetzt auszuruhen ist mehr als gewagt.
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