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Das variable Preismodell im iTunes Store sorgt für Umsatzrückgang

Apple - Dienstag, der 05.05.2009 um 14:05 Uhr

itunes-logoAuf der diesjährigen MacWorld verkündete Phil Schiller überraschenderweise, dafür jedoch um so stolzer, dass man mit den großen Musiklabels entsprechende Verträge geschlossen haben, die in Zukunft ein DRM-freies Musikangebot im iTunes Store (iTunes Plus) ermöglichen. Diese Verträge beinhalten jedoch deutlich mehr Mitbestimmungsrecht für die Musikindustrie, sodass sich Apple in Punkto Preismodell diesen untergeben muss. In Folge dessen realisierte Apple vor einigen Wochen in Zusammenarbeit mit den großen Musiklabels ein neues variables Preismodell im iTunes Store.

Laut einem aktuellen Bericht von Digital Music News, gingen die Umsätze der Musikindustrie im iTunes Store in den vergangenen Wochen jedoch zurück. Obwohl Musiktitel über kein DRM (“Digital Rights Management”) verfügen und teilweise sogar kostenintensiver sind, gingen die Verkaufszahlen im iTunes Music Store zurück. Um in Zukunft die Verkaufszahlen anzutreiben, plant man das Preismodell weiter zu optimieren und zu erweitern. So möchte man zukünftig im iTunes Store den “besten” Mix finden. Weitaus naheliegendere Ursachen scheint man hier vollkommen außer Acht zu lassen. Das aktuelle Beispiel “Amazon MP3″ macht deutlich, dass man heutzutage eben doch auf den Preis schaut. Durch das sehr umfangreiche und finanziell attraktive Amazon-MP3-Angebot ist bzw. war es doch absehbar, dass früher oder später die Verkaufszahlen im iTunes Store zurückgehen werden.

Ein weiterer Ansatzpunkt um die Umsätze im iTunes Store anzutreiben, wäre ein dynamisches Preismodell, das beispielsweise den jeweiligen Preis automatisch bei höheren Download-Zahlen  oder höherer Beliebtheit optimiert. Ein solches Preissystem wäre längst dank der iTunes-Software umsetzbar, dennoch scheint man nachwievor der Überzeugung zu sein, dass man das aktuelle Preismodell lediglich optimieren muss, um langfristig die Umstäze wieder ansteigen zu lassen.

Über den Autor dieses Artikel

Niklas ist der Gründer von "Apfelnews".

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Leserkommentare Das meinen Leser zu diesem Artikel

  1. 05.05.2009, 15:34 Uhr

    Total geile App! Schon allein das Feature mit dem erweiterten Adressbuch ist klasse.

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  2. 21.07.2009, 11:55 Uhr Der Kill-Switch » Die Schnabelforelle

    [...] musste, um seine Musik DRM-Frei anbieten zu dürfen führten sogar zu Umsatzrückgang. (Quelle: apfelnews.de) Genau wie im Fall von Amazon schaden sich die Publisher mit solchen Repressalien vor allem selbst. [...]

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